404-Seite – broken Link finden und beheben

Die meisten Benutzer beklagen sich über Websites, die kaputte Links aufweisen. Dies wirft nicht nur von Seiten der Benutzer ein schlechtes Licht auf Sie, auch Ihre SEO-Anstrengungen leiden darunter. Suchmaschinen verabscheuen kaputte Links wegen ihrer Verschlechterung der Benutzererfahrung ebenfalls. Wenn Nutzer auf einen broken Link stoßen, leidet unmittelbar die gesamte Website Erfahrung darunter. Sie können nicht damit fortsetzen, die Seite zu durchstöbern oder ggf. andere Seiten auf Ihrer Homepage aufzurufen. 

Damit lösen Sie einen Effekt aus, der auch die Suchmaschinen wie beispielsweise Google, beeinflusst.

Denn sobald der Nutzer weniger Zeit auf Ihrer Homepage verbringt, geht die Suchmaschine davon aus, dass die Nutzer Erfahrung auf Ihrer Seite nicht gut ist und Ihnen dadurch eventuell einen schlechteren Rang ausspielt. Damit ist klar: dead URLs und broken Links im Allgemeinen vertreiben Ihre Webseitenbesucher, und schaden so Ihren SEO Bemühungen. Natürlich möchte kein Webseitenbesitzer die kaputten Links auf Ihrer Website haben, aber die Bemühungen diese wirklich zu entfernen oder zu reparieren machen die wenigsten. Übrigens: Die meisten broken Links und dead URLs existieren in großen Firmen, wie beispielsweise CISCO oder Apple, das geht aus einer Studie von LINKTIGER hervor.

Wie finde und behebe ich broken Links?

Da es viel Zeit kostet und bei großen Websites fast unmöglich ist, einen geeigneten Einstieg auszumachen, ist es sinnvoll mit der Identifizierung von broken Links zu starten.

Was ist ein broken Link?

Broken Links sind Verlinkungen, die Ihre Besucher darüber informiert, dass die gesuchte Website nicht länger existiert. Durch diese Links werden ebenfalls die 404 Seiten getriggert. Man unterscheidet klassischerweise zwischen zwei broken Link Arten:

Interner kaputter/ broken Link

Die internen Links sind Links, die sich auf andere Inhalte beziehen, die sich auf Ihrer Website befinden. Also wenn sich der Nutzer bereits auf Ihrer Webseite befindet und einen anderen Blogbeitrag über einen Link von Ihnen aufruft, spricht man von internen Links. Über diese haben Sie die meiste Kontrolle, da Sie diese sehr einfach anpassen/korrigieren können. Sie sollten definitiv nach jeder Aktualisierung oder Überarbeitung Ihrer Webseite diese internen Links auf ihre Funktion prüfen. An dieser Stelle empfehle ich Ihnen unseren Artikel zum Thema Linkjuice optimieren, der Ihnen tiefere Einblick in die Optimierungsmöglichkeiten der internen Verlinkung gibt.

Externer kaputter/ broken Link 

Bei externen Links handelt es sich um Links, die zu anderen Webseiten führen. Um diese externen Links zu überprüfen, benötigen Sie deutlich mehr Zeit. Diese Links befinden sich nicht in der Kontrolle von dir und können daher ständig geändert werden. Deshalb müssen diese Links regelmäßig überprüft werden, um sicherzugehen, dass sie noch funktionieren. Das Ganze muss manuell ablaufen. Wenn ich einen Link habe, der auf eine andere Homepage verweist und der Besitzer dieser Homepage den link anpasst, verweise ich auf eine 404 Seite. Dass kann dazu führen, dass bei nicht ständiger Überprüfung 404 Seiten für die Google Spider zu finden sind. Das wertet der Google Crawler dann als „Error“ oder auch „dead End“ genannt. Wenn Spider zu viele der 404 Seiten findet, dann wird sich der Rang Ihrer Website negativ verändern, da der Wert Ihrer Website in Googles Betrachtung abnimmt. Es ist also wichtig, darauf zu achten, möglichst keine broken Links auf Ihrer Webseite zu haben. Das schadet Ihrer Webseite mehr als das es Ihnen nutzen könnte.

Einfluss von broken Links

1. Bounce Rate

Mit der Bounce Rate wird bemessen, wie viel Zeit der Nutzer auf Ihrer Webseite verbringt. Wenn der Benutzer nicht länger als eine bestimmte Zeit auf Ihrer Webseite bleibt und sie wieder verlässt, wird dieser als „bounced“ betitelt. Wenn man als Nutzer folglich also eine 404 Seite findet, wird diese Bounce Rate davon beeinflusst. Wenn die Suchmaschine auf Ihrer Seite im schlimmsten Falle eine sehr hohe Bounce Rate feststellt, kann es sein das die gesamte Seite eine „Red- flag“ erhält und somit ganz von den Ergebnissen der Suchmaschine ausgeschlossen wird.

2. Google Ranking

Auch bei Google kann der Rang leiden, wenn die Bounce Rate zu hoch ist. Ihr Rang bei den SERPs (Suchmaschinen Seiten Resultate) sinkt dann automatisch. Wenn auffällt, dass der Besuchende die Seite binnen weniger Sekunden wieder verlässt geht Google davon aus, dass der Nutzer nicht gefunden hat, wonach er gesucht hat. Im Zuge dessen nimmt Google an, das es sich bei Ihren Seiteninhalten um nicht verlässliche Informationen handelt. 

Die Spiders Technologie, von der vorhin schon die Rede war, kommt auch hierbei von Google zum Einsatz. Sie genutzt, um Inhalte auf Ihrer Webseite zu scannen und kategorisch einzuordnen, worum es sich bei Ihrer Seite handelt. Wenn diese Technologie eingesetzt wird, orientiert sich Spider an den Links, die zu anderen teilen Ihrer Homepage führen. Sobald auch nur ein Link ein broken Link ist, kann der ganze Prozess scheitern und die Einordnung kann nicht abgeschlossen werden. Darunter leidet sofort der Rang in den SERPs. Um den entgegenzuwirken, sollten Sie regelmäßig alle Links überprüfen oder gezielt Tools zur Prävention dieser Probleme einsetzen. Ein Tool hierfür wäre zum Beispiel das BiQ tool.

3. Einnahmen/ Conversion

Dead URLs oder auch broken Links sind Blockaden für Ihre Einnahmen und die Conversion. Wenn es nicht möglich ist, bei problemlos auf alle Seiten zu gelangen, können Sie Unmengen an Zeit in Ihre SEO stecken, ohne dass es etwas ändern würde. Aber auch bei kleineren 404- Seitenfehlern verlieren sie Kundschaft. Denn die meisten konvertieren erst gar nicht, wenn Ihnen die Webseiten Erfahrung nicht gefallen hat. Im schlimmsten Fall erzählen die Kunden Ihrer Bekanntschaft von der Erfahrung und Sie verlieren nicht nur einen Kunden. Ich kann nachvollziehen, dass wenn man sich Informationen beschaffen möchte und dann eine 404 Seite findet, dies sehr frustrierend sein kann. Ebenfalls ist es für den Webseitenbesitzer frustrierend, wenn die eigentlich sonst gute Website durch den 404 SEO überschattet wird.

Wie überprüfe Ich, ob ich broken Links auf meiner Website habe?

Wenn Sie eine kleine Website besitzen, die ohne externe Links auskommt, müssen Sie nur bei Änderungen oder Updates darauf achten. Falls Sie externe Links auf Ihrer Website eingebaut haben, sollten Sie diese mindestens einmal im Monat überprüfen. 

Falls Sie eine große Website besitzen, sollten Sie mindestens einmal pro Woche diese externen Links überprüfen. Bei größeren Webseiten werden umso mehr broken links generiert, daher sollte eine regelmäßige Überprüfung hier wöchentlich stattfinden. Wann auch immer Sie Änderungen an der Bounce Rate feststellen oder dem Traffic könnte, dass auf einen broken Link hinweisen. 

Da es sehr umfassend sein kann, alle Links zu überprüfen, würde Ich Ihnen auch hier ein kostenloses Tool www.deadlinkchecker.com zum Verwenden empfehlen. Dort können Sie einfach Ihre gesamte Webseite auf broken links scannen lassen und Ihnen ausgegeben lassen, um diese dann zu optimieren. Wenn es sich um interne broken Links handelt, ist das Problem schnell und einfach gelöst. Diese Änderungen kannst du selbst vornehmen. Bei externen Links erhalten Sie ebenfalls eine Fehlermeldung, allerdings lässt sich das Problem dort nicht so einfach beheben. Sie sollten bei einem externen broken link schauen, ob dieser eventuell verschoben oder umbenannt wurde. Ist das nicht der Fall, wäre es am einfachsten den Link zu löschen oder zu ersetzen mit einem Link, der denselben Wert für den Benutzer hat. 

Fazit zum Thema broken Links

Es ist definitiv nicht von Vorteil, broken links auf Ihrer Webseite zu lassen. Diese sollten Sie bei Feststellung umgehend austauschen, löschen oder reparieren. Das ist mithilfe zahlreichen Tools auf dem Markt ohne Programmierkenntnisse sehr einfach möglich. Damit steigern sie ebenfalls Ihren 404 SEO. Es gibt allerdings ein paar Indikatoren die broken Links verursachen:

  • Seite verschoben oder umbenannt und vergessen im Anschluss den Link zu aktualisieren
  • Die URL zu einer dead URL gemacht (falsch formatiert)
  • Eine Webseite verlinkt zu haben, die Ihre URL nachträglich angepasst haben oder verschoben haben.

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